Die
Gemeinde |
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| Kurzinfo | |
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| Wellingholzhausen, heute ein Stadteil der Stadt Melle besteht aus neun einzelnen Bauerschaften, die früher die Samtgemeinde Wellingholzausen bildeten. Es sind im Einzelnen: Handarpe, Himmern, Kerßenbrock, Nüven, Oberschlochtern, Peingdorf, Uhlenberg, Vessendorf und die Dörferbauerschaft Wellingholzhausen. | |
Wellingholzhausen
hat eine Gesamtfläche von 4112ha, mit ca. 4900 Einwohnern. |
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| Politische Zugehörigkeit: Stadt Melle - Landkreis Osnabrück - Land Niedersachsen - Bundesrepublik Deutschland | |
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Postleitzahl: 49326 |
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Telefon-Vorwahl: 05429
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Das Ortswappen der Gemeinde Wellingholzhausen zeigt auf rotem Schild einen silbernen Schrägrechtsbach, der von zwei silbernen schrägrechts gestellten Eicheln begleitet wird. Der Bach steht für die vielen Quellen und Bachläufe (u.A. die Hasequelle, der wichtigste Flußlauf des Osnabrücker Landes) in Wellingholzhausen. Die beiden Eicheln symbolisieren den Wald (Teutoburger Wald) des Gemeindegebietes. Gleichzeitig besagen die Eicheln, daß die Eiche "der Baum Niedersachsens und Westfalens" ist. |
Die ehemalige Samtgemeinde
Wellingholzhausen, heute ein Stadtteil der Stadt Melle, liegt am Nordhang
des Teutoburger Waldes. Im Gradnetz 8°12´ - 8°20´
östlicher Länge und 52°08´ - 52°13´ nördlicher
Breite. Wellingholzhausen liegt zentral jeweils ca. 25km entfernt zwischen
den beiden Universitätsstädten Osnabrück und Bielefeld.
Der Flughafen Münster/Osnabrück ist ca. 50km entfernt. |
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Geschichtliches |
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| "Van
Holthuson Ekkiko thritlich muddi havoron, Tiziko an themo selvon tharpa
et linem lakan, that si fiftein penningo werth." Diese in altniederdeutscher Sprache niedergeschriebenen Angaben über die Einkünfte des Klosters Freckenhorst findet man in der sogenannten "Freckenhorster Heberolle" aus dem Jahre 1050. In heutigem Wortlaut besagen sie, dass "Ekkiko aus Holzhausen 30 Scheffel Hafer und Tiziko aus demselben Dorfe ein leinenes Laken, das 15 Pfennige wert sein soll", dem Kloster zu liefern haben. Demnach wäre der Ort Wellingholzhausen 40 Jahre vor der bisher angenommenen Erwähnung in der Schenkungsurkunde des Stiftvogtes Eberhard aus dem Jahre 1090 dokumentiert. Doch gilt die Identität des 1050 erwähnten "Holthuson" im Gegensatz zu dem "Holthusun" des Jahres 1090 mit unserer 1160 erstmalig "Wellincholthusen" genannten Gemeinde noch nicht als voll gesichert. Auszug der Schenkungsurkunde von 1090: |
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| Erste
Menschen lebten in dem Gemeindegebiet von Wellingholzhausen schon weit vor
Christi Geburt. Davon zeugen archäologische Funde. So wurden z.B. in
der Nähe des Osterbaches, in der heutigen Osterfeldsiedlung, eine Geröllkeule
(8.- bis 4.-Jahrtausend vor Christi), oder in Handarpe eine Axt aus dem
4.-Jahrtausend v. Chr. gefunden. Weitere Zeugen aus der Jungsteinzeit (4000
- 1700 v. Chr.) sind Hügelgräber, die man im Wellingholzhausener
Gemeindegebiet findet. Urnen aus der Bronzezeit (1000 v. Chr.) hat man ebenfalls
in Wellingholzhausen und den umliegenden Bauernschaften gefunden. Zu einer ersten nachweisbaren dauerhaften Besiedlung kam es in der Zeit von 700 vor bis 500 nach Christi Geburt.
Wellingholzhausen-Infos auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wellingholzhausen |
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Ortsrat Die
Kommunalwahl 2011 ergab folgendes Ergebnis: |
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